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Frau Mag. Sonja Radatz
Vorsitzende der Geschäftsführung des Instituts für Systemisches Coaching und Training
Dienstag, 13. April 2010, 11.20 bis 12.05 Uhr
Forum 5
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Veränderung verändern – mit dem Relationalen Veränderungsmanagement
Unternehmen, Märkte und Kunden haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren radikal verändert. Nur die Change-Prozesse nicht, die weiterhin angestrengt werden, um die neue Situation im Griff zu behalten. Das kann schon allein logisch nicht stimmen, ist Mag. Sonja Radatz überzeugt. Die Leiterin des Instituts für systemisches Coaching und Training (ISCT) geht davon aus, dass Veränderungsprozesse einer grundlegend anderen Haltung entspringen sollten – und eine andere Ausrichtung, einen anderen, viel kürzeren Zeithorizont, andere Werkzeuge und andere Vorgangsweisen bieten müssen, um in der langfristig veränderten Wirtschaftskonstellation erfolgreich zu sein.
Oder, wie es die Autorin des Bestsellers „Beratung ohne Ratschlag“ bekanntermassen pointiert formuliert: Wer sich in Zukunft immer noch mit „Widerstand“ herumschlage, krampfhaft versuche, alle Beteiligten ins Boot zu holen, Angst habe, dass die neue Strategie im Sande verlaufen könnte und zulasse, dass Change-Prozesse Jahre (!) dauerten, habe die Pointe verpasst oder denke immer noch in alten Change-Bahnen. In ihrem neuen Buch „Veränderung verändern: Das Relationale Veränderungsmanagement“ propagiert Sonja Radatz einen konsequent innovativen Weg, der das bisher Dagewesene auf geradezu revolutionäre Weise ablöst. Die Highlights aus diesem Buch stellt sie am Dienstag, 13. April, in ihrem Keynote-Vortrag „Veränderung verändern – mit dem Relationalen Veränderungsmanagement“ an der Swiss Professional Learning vor. Dabei beantwortet die Referentin vor allem folgende Fragen: Wie kann Change in nur zwei Tagen stattfinden? Wie entsteht die Kompromisslosigkeit des Neuen? Wie kann darin sensationell an Kosten gespart werden? Wie wird im Prozess mit höchstem Commitment die Zukunft neu gestaltet? Und wie Nachhaltigkeit geschaffen?
Mag. Sonja Radatz gründete 1998 das Institut für systemisches Coaching und Training (ISCT) mit Standorten in Wien und Hamburg. Darin leitet sie ein Team von fünf international tätigen Beratern und ist Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeitschrift LO Lernende Organisation. Sie hat seit Jahren Lehraufträge an internationalen Hochschulen und Universitäten inne, zum Beispiel an der Hochschule für angewandte Psychologie in Zürich oder an der Donau-Universität Krems |
Dr. Günter H. Pfeiffer
Leiter Personalwesen Konzern Swisscom AG
Mittwoch, 14. April 2010, 14.45 bis 15.30 Uhr
Forum 5
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Mehrwert durch mehr Mensch - mit Personal- und Organisationsentwicklung die Zukunft gestalten
Unternehmen, die langjährig eine deutlich überdurchschnittliche Performance zeigen, setzen konsequent auf die Rekrutierung und Entwicklung von Persönlichkeiten, die zur Unternehmenskultur passen, und trennen sich genauso konsequent von Mitarbeitenden mit abweichendem Verhalten, meint Dr. Günter Pfeiffer, Leiter Personalwesen Konzern bei der Swisscom. Das bisherige Verhalten, die bisherige Performance von Menschen, sei ein guter Prediktor für deren künftige Performance. Kontinuierliche Top Performance weise auf „High Potential“ oder „Talent“ hin. Personalentwicklung sei daher im weitesten Sinn Performance Management. Dabei gehe es jedoch nicht um mechanistische Prozesse, sondern um einen Führungsstil im Alltag, der es ermögliche, das vorhandene Potential der Menschen im Unternehmen zu nutzen. Gleichzeitig gelte es, Führungskräfte und Unternehmensorganisation mit einem Umfeld ins Gleichgewicht zu bringen, das durch steigende Unsicherheit und zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit gekennzeichnet sei.
Die Swisscom setze deshalb auf Persönlichkeiten, die zu ihr und ihrer Unternehmenskultur passten: auf Menschen, die bereit sind, parallel zur Transformation des Unternehmens die eigene Person zu transformieren, die eine Kultur von „Leisten und Lernen“ suchten. In seinem Keynote-Vortrag am Mittwoch, 14. April 2010, gibt Dr. Pfeiffer Einblick in die Personal- und Organisationsentwicklung seines Unternehmens. Im Zentrum der HR Prozesse stehe der sogenannte „Performance Dialog“, der 2009 eingeführt und mit der Nachfolgeplanung sowie den Management Reviews verknüpft wurde. Erste Erfahrungen zeigen, dass Talente, aber auch Performance Probleme und Nachfolgelücken dadurch besser identifiziert werden. Um die Performance im Ganzen zu steigern, gelte es, sowohl über- als auch unterdurchschnittliche Performance gezielt zu managen.
Als Mitglied der Konzernleitung und Verantwortlicher für das Personalwesen gestaltet und begleitet Dr. Günter Pfeiffer den laufenden Veränderungsprozess des Unternehmens von einer technik- und produktorientierten zu einer nach Kunden- und ihren Bedürfnissen ausgerichteten Organisation. Bevor Dr. Pfeiffer Ende 1999 zu Swisscom kam, war er bei VEBA, T-Mobile und Detecon tätig. |
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